Dr. med. Bertram, Dr. med. Reichmuth und Dr. med. Richter - Radiologie
Dr. med. Bertram, Dr. med. Reichmuth und Dr. med. Richter beantworten Ihre Fragen.

FAQ (frequently asked questions/ von Patienten häufig gestellte Fragen):

Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihren gültigen Überweisungsschein, Ihre elektronische Gesundheitskarte sowie ein Handtuch mit.
Außerdem sind Befundberichte und Aufnahmen des angeforderten Untersuchungsbereiches von zurückliegenden Untersuchungen (Röntgenbilder, CT- oder MRT-Aufnahmen, Arzt- bzw. Krankenhausberichte) zum Vergleich hilfreich und sollten, wenn möglich, mitgebracht werden.

Muss ich nüchtern erscheinen?

Bei manchen Untersuchungen ist eine Kontrastmittelgabe notwendig, über die der Radiologe entscheidet. Sollte bei Ihnen eine Kontrastmittelgabe nötig sein, bitten wir Sie, 2 Stunden vor der Untersuchung nichts mehr zu essen. Wasser gegen den Durst und notwendige Medikamente können Sie jedoch zu sich nehmen.

Kontrastmittelgabe?

Bezüglich einer erforderlichen Kontrastmittelgabe werden Sie durch den Informationsfragebogen und den Arzt aufgeklärt. Die Kontrastmittelgabe erfolgt nur mit Ihrem Einverständnis. Wir verwenden nur Kontrastmittel, welche nach aktueller Studienlage die geringsten Nebenwirkungen haben. Dennoch bitten wir Sie, uns aufmerksam zu machen, falls der Verdacht auf eine Kontrastmittelallergie und Nierenfunktionsstörung besteht.

Was ist bei Platzangst zu beachten?

Wenn Sie unter Platzangst (Klaustrophobie) leiden, haben wir die Möglichkeit, Ihnen vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel zu verabreichen. Dieses Beruhigungsmittel erhalten Sie bei uns als Getränk, womit wir sehr gute Erfahrungen haben. Dazu ist es notwendig, dass Sie sich 30 Minuten vor Ihrem Termin in unserer Praxis einfinden.

Bei sehr starker Platzangst können wir nach einem Beratungsgespräch durch den Radiologen ein Beruhigungsmittel intravenös, d.h. in die Vene injizieren, um Ihnen die Untersuchung zu ermöglichen.
Wichtig ist, dass Sie mit einer Begleitperson zur Untersuchung kommen und sich danach nach Hause bringen lassen. Sie dürfen nach der Gabe eines Beruhigungsmittels für 24 Stunden nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, Maschinen führen oder auf Leitern steigen, also auch nicht selbst Auto fahren!
Bitte teilen Sie uns bereits bei der Terminvergabe mit, falls ein Beruhigungsmittel gewünscht wird.

Bekomme ich die Bilder und den Befund nach der Untersuchung mit?

Die Bilder werden Ihnen nach der Untersuchung in Form einer CD-ROM ausgehändigt. Den schriftlichen Befund senden wir innerhalb von 1 Woche per Fax oder Post an den überweisenden Arzt. In medizinisch dringlichen Fällen erfolgt die schriftliche Befundung umgehend bzw. der überweisende Arzt wird telefonisch informiert.

Ist mein Überweisungsschein noch gültig, wenn er im letzten Quartal ausgestellt wurde?

Ja, Überweisungsscheine aus dem vergangenen Quartal sind noch im aktuellen Quartal gültig.

Gibt es Besonderheiten und Risiken während einer MRT-Untersuchung?
  • Folgende Besonderheiten müssen Sie uns mitteilen, um Risiken zu vermeiden:
  • metallische Implantate oder Fremdkörper
  • Herzschrittmacher
  • Tattoos, Permanent-Makeup, Piercings
  • ausgeprägte Adipositas (Fettleibigkeit)
  • bestehende Schwangerschaft, insbesondere Frühschwangerschaften

Für den Fall, dass Sie ein (oder mehrere) Implantat(e) tragen, z.B. eine künstliche Herzklappe, Gelenkprothese, Gehörknöchelchenersatz, Cochleaimplantat oder Gefäßclips, ist die Vorlage des Implantatausweises erforderlich.
Falls ein Implantatausweis nicht vorhanden ist oder wenn metallische Fremdkörper vorliegen, z.B. Granatsplitter, bringen Sie uns bitte alle dazu verfügbaren Informationen mit, z.B. Arztbrief, Operationsbericht, Röntgen- bzw. CT-Aufnahmen.

Bei Herzschrittmacherpatienten können wir keine MRT-Untersuchung durchführen. Dafür bedarf es einer besonderen Logistik. Wenden Sie sich in solchen Fällen bitte an dafür spezialisierte Zentren, z.B. Universitätskliniken, Krankenhäuser der Maximalversorgung oder Herzzentren.

Tattoos, Permanent-Makeup, Piercings:

In den Fällen, wo die verwendeten Farbstoffe Metallpartikel enthalten, kann es unter Umständen zu Farbpartikelerhitzungen mit nachfolgender erheblicher Hautschädigung kommen. Bitte machen Sie sich deshalb sachkundig, ob in Ihrem Fall eine MRT-Untersuchung möglich ist. Da es hierfür meistens keine rechtsverbindliche Auskunft gibt, ist in solchen Fällen die Risikoübernahme durch den Patienten per Unterschrift unumgänglich. Hierzu können wir Sie im persönlichen Gespräch beraten. Gleichermaßen verhält es sich mit metallischen Piercings, diese müssen vor einer MRT-Untersuchung entfernt werden.

Besonderheiten und Risiken einer CT-Untersuchung:

Eine CT-Untersuchung wird mit Röntgenstrahlung durchgeführt und darf in der Regel während einer Schwangerschaft nicht durchgeführt werden. Sie müssen deshalb sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist das durch Ihre Unterschrift zu bestätigen.
Im Fall einer Kontrastmittelgabe ist die Beurteilung der Nieren- und Schilddrüsenfunktion erforderlich. Falls vorhanden, bringen Sie bitte aktuelle Laborwerte (z.B. vom Hausarzt) mit.

Terminabsagen:

Wenn Sie Ihren vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, bitten wir Sie um eine schnellstmögliche Terminabsage. Wir können dann diesen Termin einem anderen Patienten zur Verfügung stellen.